Sie sind hier

Deutz: Das Eduardus Krankenhaus feiert sein 100-jähriges Bestehen

Köln-Deutz.  Mit einem Festakt hat das Eduardus‑Krankenhaus sein 100‑jähriges Bestehen gefeiert – und dabei gezeigt, dass dieses Jubiläum weit mehr ist als ein Blick zurück. Seit einem Jahrhundert steht das Haus für medizinische Qualität, menschliche Zuwendung und gelebte Verantwortung.
Am 16. März 1926 nahm das Krankenhaus seinen Betrieb auf, ermöglicht durch die Initiative des Kölner Bürgers und Architekten Eduard Custodis. Fast auf den Tag genau 100 Jahre später begann die Jubiläumsfeier mit einem Wortgottesdienst in St. Heribert in Köln‑Deutz. Anschließend kamen im benachbarten Pfarrzentrum Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen und der Josefs‑Gesellschaft zusammen – ebenso wie viele Mitarbeitende, die das Eduardus heute prägen.
Geschäftsführer Frank Dünnwald eröffnete den Festakt mit einem Rückblick, der zugleich ein Bekenntnis war: 100 Jahre Eduardus bedeuten 100 Jahre Verantwortung – und ein Jahrhundert Hoffnung. „Für unzählige Menschen war und ist dieses Haus ein Ort, an dem Hoffnung auf Gesundheit Wirklichkeit wird“, sagte er. Er erinnerte an das bürgerschaftliche Engagement von Eduard Custodis, der mit der Bereitstellung des Grundstücks den Grundstein für das Krankenhaus legte – im wahrsten Sinne des Wortes.
Auch aus der Politik kamen klare Worte der Anerkennung. NRW‑Gesundheitsminister Karl‑Josef Laumann würdigte in einer Videobotschaft die konstant hohe Qualität der medizinischen Versorgung. Kölns Bürgermeisterin Teresa De Bellis‑Olinger betonte die besondere Bedeutung des Eduardus für die Gesundheitsversorgung im Rechtsrheinischen und dankte für die verlässliche Arbeit über Generationen hinweg.
Stephan Prinz, Vorstand der Josefs‑Gesellschaft, ordnete das Jubiläum historisch ein: Bereits 1909 verfolgte Heinrich Sommer, Gründer der Josefs‑Gesellschaft, die Vision einer „Deutzer Klinik“. Daraus entstand 1926 die „Chirurgisch‑orthopädische Anstalt“ – der Ursprung des heutigen Eduardus‑Krankenhauses. Die enge Verbindung zwischen Träger und Haus prägt die Entwicklung bis heute.
Dass das Jubiläum nicht nur aus Rückblicken besteht, zeigt der Blick auf die Gegenwart: Rund 10.000 stationäre und 32.000 ambulante Patientinnen und Patienten werden jährlich im Eduardus‑Krankenhaus behandelt. Die Fachkliniken – von Orthopädie und Unfallchirurgie über Geriatrie, Wirbelsäulenchirurgie und Innere Medizin bis hin zu Viszeral‑ und Plastischer Chirurgie – genießen weit über Köln hinaus einen hervorragenden Ruf. Seit über 70 Jahren bildet die Pflegefachschule am Haus junge Menschen für den Pflegeberuf aus.
Mit der Integration des benachbarten Evangelischen Krankenhauses Kalk in die Josefs‑Gesellschaft ist zudem ein wichtiger Schritt für die Zukunft gelungen. Zwei traditionsreiche Häuser im Rechtsrheinischen arbeiten nun enger zusammen – eine Entwicklung, die die medizinische Versorgung nachhaltig stärken wird.
Auch der Festakt selbst blieb nah an der Stadt Köln. Der Auftritt des Kölner Künstlers Marc Metzger schlug den Bogen zum Karneval und erinnerte an einen besonderen Moment wenige Wochen zuvor: Rund 60 Mitarbeitende des Eduardus waren im Rosenmontagszug vertreten – eingeladen vom Festkomitee Kölner Karneval. Eine Geste, die zeigt, welchen Stellenwert das Krankenhaus in der Stadtgesellschaft hat.
Zum Jubiläum hat das Eduardus‑Krankenhaus zudem einen Film veröffentlicht, der die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt – jene Menschen, die mit Haltung, Engagement und Verantwortung täglich dafür sorgen, dass das Eduardus‑Krankenhaus bleibt, was es seit 100 Jahren ist: ein Ort der Hoffnung. (www.eduardus.de)
 
 
Weitere Informationen: Josefs-Gesellschaft gAG, Köln

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer