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ÖPNV STREIK! Freitag und Samstag wird gestreikt

Verdi erklärt:

Warum jetzt gemeinsam für den ÖPNV?

Lange Wartezeiten, überfüllte Busse, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land? Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit oder von der Party nach Hause: Wir alle sind täglich auf den Nahverkehr angewiesen. Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir gut mobil sein können. So kann es nicht weitergehen.

Was fordern wir von der Politik?

Der Nahverkehr kann verdoppelt werden, wenn jetzt investiert wird. Auf dem Land und in der Stadt wäre mit genügend Personal, mehr Bussen und Bahnen und günstigen Tickets mehr Mobilität für alle möglich – bei weniger Verkehrsbelastung. Die Bundesregierung kann wie beim Deutschlandticket den ÖPNV jetzt direkt mit unterstützen. 

Was haben die Arbeitsbedingungen mit mir als Fahrgast zu tun?

Täglich kommt es durch hohe Krankenstände und den Personalmangel zu Fahrtausfällen. Schon jetzt fehlen ca. 80.000 Beschäftigte. Einen guten und verlässlichen ÖPNV wird es nur geben, wenn sich endlich die Arbeitsbedingungen ändern.

 

 
Die vrr erklärt:
25. Februar 2026 ver.di-Warnstreiks im ÖPNV

Die Gewerkschaft ver.di ruft für den 27. und 28. Februar 2026 erneut zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr auf. Es kommt zu erheblichen Einschränkungen im Bus-, U-Bahn- und Straßenbahnverkehr. S-Bahnen und Regionalzüge sind von den Streikmaßnahmen nicht betroffen. Die Warnstreiks beginnen am Freitag in den frühen Morgenstunden und enden je nach Region in der Nacht auf Samstag oder in der Nacht auf Sonntag.

 

Hintergründe

Worum geht es beim Streik?

Hintergrund der Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Die Gespräche zwischen der Gewerkschaft ver.di und den kommunalen Arbeitgebern verlaufen bislang ohne Einigung. Mit den Warnstreiks will ver.di den Forderungen der Beschäftigten Nachdruck verleihen.

Konkret fordert die Gewerkschaft bessere Arbeitsbedingungen für rund 100.000 Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr. Seit November verhandelt ver.di in allen 16 Bundesländern mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden (KAV). Im Mittelpunkt stehen unter anderem kürzere Wochenarbeits- und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.

Position der Arbeitgeber

Die kommunalen Arbeitgeber verweisen auf die angespannte finanzielle Lage vieler Städte und Verkehrsunternehmen. Die geforderten Verbesserungen seien in der vorgeschlagenen Form nur schwer umsetzbar. Ein tragfähiges Angebot liegt bislang nicht vor. Die Warnstreiks spiegeln den derzeit festgefahrenen Stand der Verhandlungen wider.

Warum sind vor allem Busse und Straßenbahnen betroffen?

Bus- und Straßenbahnverkehre werden überwiegend von kommunalen Verkehrsunternehmen betrieben und fallen damit direkt unter den aktuellen Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. S-Bahnen und Regionalzüge, wie S 2 oder RE 1, gehören meist zu anderen Tarifstrukturen und sind deshalb nicht Teil der Streikmaßnahmen.

Die vrs erklärt:

Aktuelle Meldung: Erneut ver.di Warnstreik angekündigt
Bestreikt werden die Unternehmen ganztägig von Betriebsbeginn bis Betriebsende um 3 Uhr in der Nacht. Dies bedeutet, dass am Freitag, 27. Februar (ab 3 Uhr) bis Sonntag, 01. März (3 Uhr) keine Fahrten auf den unternehmenseigenen Linien der Verkehrsunternehmen stattfinden. Buslinien, die von Subunternehmen betrieben werden, fahren nach Fahrplan.
Anlass für die Warnstreiks sind weiterhin die laufenden Verhandlungen für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr.
Betroffen sind die folgenden Verkehrsunternehmen:
Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Stadtwerke Bus und Bahn
wupsi
Bahnen der Stadt Monheim
Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft
 
Alle der vrs bekannten streikbedingten Fahrtausfälle werden - wie immer - in der Fahrplanauskunft berücksichtigt.
Warnstreik! Am Freitag 27.02.2026 und Samstag 28.02.2026 wird die KVB ganztägig bestreikt! Das betrifft den Bus- und Stadtbahnbetrieb von Freitag 27.02.2026 (3 Uhr) bis Sonntag 01.03.2026 (3 Uhr).
Weitere Infos unter: kvb.koeln/streik
Information verdi: https://www.verdi.de/geld-tarif/tarifvertrag-nahverkehr-nur-gute-arbeit-kommt-gut
 

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