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MITUMBA Tanztheater thematisiert neoliberale Marktverhältnisse

 
Im Format eines interaktiven Happenings fragt das choreografische Projekt „Mitumba“ am Samstag und Sonntag, 13. und 14. April 2013, jeweils um 20 Uhr nach den Auswirkungen von Mobilität und gesellschaftlichen Transformationsprozessen auf die künstlerische Praxis. Die Veranstaltung im Foyer des Rautenstrauch-Joest-Museums – Kulturen der Welt (RJM) kann wie geplant über die Bühne gehen, weil dieses, anders als die Ausstellungsräume des RJM, ab Samstag wieder geöffnet ist.
 
Die Choreografie, die Tänzerinnen und Tänzer benutzen die Zirkulation von Secondhand-Kleidung als Ausgangspunkt künstlerischer Arbeit und gleichzeitig als Metapher, um die heutige Wirkungsweise des neoliberalen Markts zu kritisieren. Inmitten einer typischen afrikanischen Flohmarktkulisse kombinieren die Akteure zeitgenössischen Tanz, Musik und Schauspiel. So entsteht ein spannendes performatives Setting, das das Publikum unmittelbar mit einbezieht.
 
MOUVOIR hat Mitumba in Kooperation mit der Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und dem tanzhaus nrw, Düsseldorf, produziert. Die Akademie der Künste der Welt, das Auswärtige Amt, das Goethe Institut, die KunstSalon Stiftung, das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und die RheinEnergie Stiftung Kultur fördern das Projekt.
 
Der Eintritt ist frei, Kleiderspenden für den Verkauf während der Performance sind erwünscht. 

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