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Energiekonzept der Klimaschutzsiedlung in Porz auch auf Bestandsgebäude übertragbar

Bild: So funktioniert es grob, die Technik kommt von der Firma isocal
Nachtrag zu unserem Bericht: http://porz-illu.de/Klimaschutzsiedlung_in_Koeln_Porz
Die Gebäude, die vom Porzer Architekten Wittkowski entworfen wurden, wurden in Massivbauweise mit Wärmedämmverbundsystem und mit 3fach-Verglasung erichtet, so dass der 3-Liter-Standard (max. 35 kWh/m²a) erreicht wird und erhalten zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung.
Die Heizung und Warmwasserbereitung erfolgt über Wärmepumpen und Solarabsorber in Verbindung mit einem zentralen Solareisspeicher.
Das Wasser im 1200 m³ großen Speicher hat in der Regel eine Temperatur, die im Bereich der Bodentemperatur liegt, so dass keine Dämmung erforderlich ist. Die Wärmepumpe hebt die Temperatur dann auf eine Vorlauftemperatur von 32 °C an. Mithilfe der Solarabsorber wird die dem Speicher entnommene Wärme wieder ersetzt. Im Frühjahr wird keine Solarwärme mehr im Speicher eingelagert, so dass der Speicher vereist. Diese Kälte kann dann im Sommer direkt über die Wärmetauscher an die Fußbodenheizung abgegeben werden und so zur Kühlung genutzt werden. Die Solarwärme wird im Sommer direkt zur Warmwasserbereitung genutzt.
Die Heizung erfolgt über Fußbodenheizungen. Die Warmwasserbereitung erfolgt jeweils über Wohnungsstationen
Die Technologie kann auch auf Bestandsgebäude und Siedlungen angendet werden:
BAFA-Förderungen für SolarEis.
BAFA-Förderung für SolarEis-System und Wärmepumpe in Bestandsgebäuden
In den kommenden Jahren müssen in Deutschland über 17.000.000 Gebäude saniert und modernisiert werden. SolarEis-Kunden können dabei ab sofort eine bundesweite Förderung in Höhe von mindestens 2.400 Euro erhalten und somit bares Geld sparen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz BAFA) fördert bei der Modernisierung von Bestandsbauten ab sofort den Einbau von SolarEis-Systemen in Verbindung mit einer effizienter Wärmepumpen. Dies gilt für Wohngebäude und auch für gewerbliche genutzte Gebäude. Mit dieser Maßnahme soll die Nutzung regenerativer Energie im Heizbetrieb vorangetrieben werden um den CO2-Ausstoß deutschlandweit langfristig zu reduzieren und einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Das SolarEis-System wird von der BAFA gefördert, da es alle Voraussetzungen erfüllt. Das von isocal entwickelte System ist eine innovative Alternative zu Erdwärmesonden und Erdkollektorfeldern. Mit SolarEis werden hohe Jahresarbeitszahlen erreicht, für den nur wenige Meter tief in den Erdboden eingelassenen, mit normalem Leitungswasser gefüllten Speicherbehälter bedarf es keiner behördlichen Genehmigung und aufwändige Erdarbeiten sind nicht erforderlich.
SolarEis kombiniert Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit auf höchstem Niveau. Durch den Einsatz von speziell entwickelten SolarLuft-Kollektoren wird bei beinahe jedem Wetter Energie erzeugt und im SolarEis-Speicher gespeichert. Bei Bedarf wird diese Energie dann zur Warmwasserbereitung und Raumbeheizung gleichmäßig freigesetzt. So ermöglicht SolarEis im Heizbetrieb Einsparungen bis zu 50% und Unabhängigkeit von Öl und Gas. Die steigenden Energiepreise lassen SolarEis-Kunden deshalb kalt. Apropos kalt – mit SolarEis können Wohnhäuser oder gewerblich genutzte Gebäude im Sommer fast zum Nulltarif klimatisiert werden.
Was ist zu beachten?
- Als Primärtemperatur wird bei der Berechnung nach VDI 4650 0°C eingegeben (Primärtemperatur im Auslegungspunkt)
- Bei Flächenheizungen mit 35/28°C (Fußbodenheizungen) können somit Jahresarbeitszahlen von 4,85 erreicht
- Selbst beim Ansatz der Primärtemperaturen von - 5°C können noch Jahresarbeitszahlen von 4,57 erreicht werden - also förderfähig
- Nur bei Wärmepumpeneinsatz in der Modernisierung
- Wärmepumpenanlage muss bei Wohngebäuden Heizung und Warmwasserbereitung bereitstellen
- Wärmepumpe muss in der Liste der BAFA geführt werden
- Weitere Informationen gibt es hier BAFA
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