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Weltalphabetisierungstag 2015 in NRW / Köln

 Thementag des Alphanetz NRW mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit
 
Der Weltalphabetisierungstag wird alljährlich am 8. September begangen. Weltweit können rund 860 Millionen Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben. In Deutschland gelten 7,5 Millionen Menschen als Analphabeten, in NRW 1,5 Millionen. Viele Menschen mit Grundbildungs- und insbesondere Alphabetisierungsbedarfen werden zunehmend von Arbeitslosigkeit bedroht sein. Die Anforderungen steigen in Branchen und Berufen, in denen Beschäftigte früher auch mit geringen Leseund Schreibkompetenzen gut zurecht kamen. Sie können kaum ausreichend mit der technologischen Weiterentwicklung Schritt halten. Die Bundesagentur für Arbeit ist daher der Nationalen Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung des Bundes beigetreten. Auch die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur konnte für Arbeit als strategischen Netzwerkpartner im Alphanetz NRW gewonnen zu haben. Sie unterstützt seither aktiv die landesweiten Aktivitäten für Alphabetisierung und Grundbildung. Erste Schulungen für Mitarbeitende der Jobcenter und Arbeitsagenturen haben bereits stattgefunden. Weitere werden folgen. Ab sofort geht es in die nächste Runde: In lokalen und regionalen Netzwerken sollen Vertreterinnen und Vertreter der Jobcenter und Arbeitsagenturen Partner für Strategien und Aktivitäten vor Ort werden-
Wir die Arbeitsuchenden sich in der Bürokratie zurechtfinden sollen, wie sie zum Beispiel eine Lebenslauf, eine Bewerbung schreiben, oder das umständliche Vermittlungsgutscheinprozedere umsetzen sollen? 
Vielleicht fehlen einfach die alten Arbeiterbildungsvereine. Insbesondere für Migranten sind Selbshilfevereine berrierefreier als eine Behörde oder Schule.
Nach meiner Recherche wäre der Prozentsatz der Alphabetisierung dann heute, in etwa so wie im Jahre 1900, dass wäre ein erheblicher Rückschritt. In den 70er Jahren wähnte man den Analphabetismus in der BRD und in der DDR bereits längst ausgemerzt, bis auf Randerscheinungen. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert war das Lernen ohne Schule verbreitet, so lernten Kinder im Winter, oder Arbeiter in Arbeiterbildungsvereinen, oder Nachbarschaften. Es muss nicht alles instutionalisiert sein. Es kann nicht sein dass es so mehr Integrationsangebote denn je gibt, die teuer bezahlt Akademiker beschäftigen und dass die Analphabentenrate in die Höhe geht. Dass ist ja das Problem: Es wird ein Problem erkannt, dann wird Geld in die Hand genommen um das Problem zu lösen und dann wird das viele Geld mit wenig Effekt ausgegeben, dass zieht sich wie ein roter Faden durch die Projekte.
Es gibt die Möglichkeit beim shoppen über Onlineshop für Alphabetisierung zu spenden, dort werden die normalen Preise fällig aber es werden vom Unternhmen % gespendet.
https://www.boost-project.com/de/shops?charity_id=1102&tag=bb

Kölner Bündnis für Alphabetisierung/ Grundbildung

Gemeinsam die Chancen zur Teilnahme am sozialen und ökonomischen Leben erhöhen
 

 

Grundbildung ist die zentrale Voraussetzung für die Teilnahme am sozialen und ökonomischen Leben. Auch in der Metropolregion Köln werden zahlreiche Bürgerinnen und Bürger durch die vorhandenen Alphabetisierungs- und Grundbildungsangebote nicht erreicht.

Die meisten Menschen, die nicht (ausreichend) lesen und schreiben können, leben lieber im Verborgenen, aus Furcht vor Diskriminierung und Unverständnis. Es dauert oft Jahre, bis sie den Mut fassen, ihre Situation verbessern zu wollen. Die Schwellenangst ist sehr hoch.

Eines unserer Projektziele ist es daher, in Köln ein "Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung" aufzubauen. Alphabetisierung und Grundbildung ist nicht nur für Bildungseinrichtungen ein Thema. Vielen Menschen in ganz unterschiedlichen Funktionen, ob als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einer Behörde oder einer JobBörse, als Ärztin oder Arzt, als Trainerin oder Trainer im Sport, als Vorgesetzte oder Vorgesetzter, begegnen täglich Kölner Bürgerinnen und Bürger, die Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben, mit mathematischer Kompetenz oder anderen Kompetenzen der Grundbildung haben.

Das Kölner Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung möchte daher neue Wege zur Beteiligungsförderung erschließen sowie die vorhandenen Angebote bündeln, Bedarfe erfassen und weitere Angebote initiieren. Wir möchten alle Menschen und Einrichtungen, die sich mit Fragen zu diesem Thema auseinandersetzen, einladen, sich im Kölner Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung zu engagieren.

Besonders erfreulich für die Alphabetisierungsarbeit in Köln ist, dass die Beigeordnete Frau Dr. Agnes Klein, Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, die Schirmherrschaft über das Kölner Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung übernommen hat.

Mitglied werden im Kölner Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung
Jede Einzelperson und jede Organisation, die sich aktiv für diese Ziele einsetzen möchte, kann dem Bündnis beitreten. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.

Wenn Sie z.B. Hilfe für Betroffene suchen oder Unterstützung in Ihrer Arbeit im Bereich Grundbildung / Alphabetisierung suchen oder Ihre Lern- und Beratungsangebote bekannter machen möchten, dann bietet Ihnen das Kölner Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung dafür eine gute Plattform.

Als Bündnispartner erhalten Sie regelmäßige Informationen zum Thema Alphabetisierung und Grundbildung sowie Einladungen zu relevanten Veranstaltungen.

Wenn Sie sich von unseren Zielen angesprochen fühlen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!
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Hier finden Sie das Angebot für Schulungen und Informationsveranstaltungen zum Thema Alphabetisierung und Grundbildung für Multiplikatoren [mehr]

 

Sie möchten für die Alphabetisierungs- arbeit in Köln spenden?
Spenden Sie an:
Lernende Region - Netzwerk Köln e.V.
Stichwort: "Alphabetisierung"

Unsere Bankverbindung lautet:
Kölner Bank eG
Kto 563 695 005
BLZ 371 600 87

Als gemeinnützig anerkannter Verein stellen wir Ihnen selbstverständlich gerne eine Spendenquittung aus.

Kontakt

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Fax 0221-99082929
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Martina Morales

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