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Türkei will 4.000 Kämpfer gegen Assad ausbilden

Die Aktivitäten der Türkei richten sich weniger gegen die IS, als gegen den bereits vielfach totgesagten Assad und die verhaßten Kurden. Der syrische Präsident scheint die Kontrolle über Syrien zurückzugewinnen, er erfährt nach wie vor große Unterstützung im Kampf gegen die Barbarei des IS. Inzwischen wird Assad zu einem Hoffnungsträger gegen den IS.
Die Türkei wird eigenen Aussagen zufolge bis zu 4.000 "gemäßigte Kämpfer" gegen Assad ausbilden, damit greift sie erneut offen in die inneren Angelegenheiten Syriens ein. Die "IS" wurde und wird angeblich bis heute von der Türkei geduldet und aufgebaut, die Türkei gilt als Handelsplatz, Drehscheibe für IS Kämpfer und Rückzugsgebiet in Bezug auf Schulung, Erholung, Ernährung und medizinische Versorgung. Wie das Verhältnis der gemäßigten neuen Kämpfer zu den IS Truppen ist bleibt ungeklärt, ob es sich um türkische Paramiltärs handelt die auch gegen Kurden eingesetzt werden sollen, bleibt ungeklärt. Jedenfalls legt die bisherige Positioniereung der Türkei nur ein destruktives und kontraproduktives Ergebnis nahe. Die Kurden haben offenbar indess die IS gestoppt! Bedeutet in Syrien ist der IS im Stillstand bzw Rückzug ggü. der syrischen Armee. Ein Eingreifen der Türkei ist komplett fehl am Platz, die Sache wird entschieden gegen den IS. Die Türkei würde das Chaos in Syrien weiter verstärken.
Die Forderung der Kurden an die Türkei war es die kurdischen Kämpfer nach Kobane eindringen zu lassen und die Unterstützung für die IS einzustellen. Die Forderung vor allem westlicher Politiker nach Eingreifen des türkischen Staates in die Kämpfe ist fatal. Die Türkei würde dies faktisch zum Einmarsch und Besetzung Teile von Syriens und eines Krieges gegen Assad nutzen. Damit wäre ein NATO Staat im militärischen Konflikt mit einem Freund Rußlands und Chinas. Zudem ist das Eingreifen völkerrechtswidrig. Die syrische Armee muss in Syrien den IS besiegen, die Luftschläge der USA müssen nun durch einen Vorstoß des Assad Regimes begleitet werden.Die Grnze zur Türkei muss von Syrien unter Kontrolle gebracht werden und ein Bündnis mit den Kurden eingegangen werden, eine Autonomie der drei kurdischen Kantone und eines überwiegend sunitischen Kantons wären in Damaskus sicherlich zu diskutieren. Es muss in der Folge ein internationales Hilfsprogramm zur Wiederansiedlung der Jesiden und Christen in den von den heute noch von der IS kontrollierten Gebieten gestartet werden. Moderne Siedlungen mit allem Komfort, von erneuerbaren Energien gespeist, moderner Infrastruktur und Breitband, als Vorbild für den Aufbau im Gaza.
Dies wäre ein Befriedungs- und Modernisierungsplan. Die Vielfalt Syriens, sowie der Syrische Staat bliebe bestehen. Bleibt das Problem Irak, ggf. nach ähnlichem Muster. 

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