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Freihandelsabkommen EU Mercosur, kritische Ausstellung in Kalk (Naturfreundehaus)

Das Freihandelsabkommen bringt mehr Unabhängigkeit von den USA für die Staaten Südamerikas und für die EU Staaten, jedoch ist die Stärke Südamerikas leider auch eine Schwächung der Widerstandskraft und der Selbstversorgung der EU Staaten. Südamerika ist stark in Tierfutter und hochwertigen Nahrungsprodukten wie Fleisch. 
Greenpeace wirft einen kritischen Blick auf den Handel aus ökologischer Sicht:
Was hat ein Rindersteak in Europa mit brennendem Regenwald in Brasilien zu tun? Warum bedroht der Goldrausch in Brasilien indigene Gemeinschaften? Und wie könnte das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten den Druck auf den Amazonas-Regenwald weiter erhöhen?
Antworten liefert die neue Greenpeace-Fotoausstellung „Stimmen des Amazonas – Ein Paradies in Gefahr“. In eindrucksvollen Bildern dokumentiert sie die Abholzung des Amazonas für Rinderweiden, den zerstörerischen Goldabbau und den Widerstand indigener Völker wie der Kayapó. Begleitet von Zitaten und Fakten macht die Ausstellung sichtbar, wie politische Abkommen und die Gier internationaler Agrarkonzerne den größten Regenwald der Erde an den Rand des Kollapses treiben.
„Wir können nicht ohne die Natur leben – sie schenkt uns Leben und Schönheit. Ihre Zerstörung erfüllt mich mit tiefer Trauer.“
 Bedjai Txucarramãe, einer der Anführer der Kayapó
Der Amazonas-Regenwald ist ein globales Klimasystem: Er speichert CO₂, reguliert Niederschläge und beherbergt eine unvergleichliche Artenvielfalt. Doch mit jedem weiteren gerodeten Hektar nähern wir uns dem Kipp-Punkt, an dem sich der Wald nicht mehr erholen kann.
2025 richtete Brasilien die UN-Klimakonferenz COP30 aus – mitten in Belém, am Rand des Amazonas-Regenwalds. Die Ausstellung greift diesen historischen Moment auf, um zu zeigen: Wenn wir das Klima schützen wollen, muss der Regenwald leben.
Die Ausstellung startet am Freitag, den 16.1. um 19 Uhr mit einer Eröffnungsveranstaltung im Naturfreundehaus (Kapellenstr. 9A, 51103 Köln Kalk). Dort gibt es neben der Ausstellung noch einen Vortrag von Greenpeace Köln. Bei diversen Getränken gegen Spende ist außerdem genug Zeit für Austausch. Die Presse ist herzlich eingeladen teilzunehmen.
Danach ist die Ausstellung im Zeitraum vom 16.1.2026 - 27.2.2026 geöffnet während der Bürozeiten Montag und Freitag 12:00 bis 14:00 Uhr, Mittwochs 11:00 bis 15:00 Uhr und nach Terminabsprache (nfh-kalk@naturfreundehaus-koeln.de).

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