Ensen Westhoven- Doppelort am Rhein...

Von den Westhovener Auen bis nach Porz

Die beiden Stadtteile teilen sich inzwischen gar ein gemeinsames Wappen. Der Ursprung der Orte ist unterschiedlich. Man vermutet in dem Namen Ensen einen keltischen Ursprung (an-isa = fließendes Gewässer). Auch der Fund einer kleine bronzene Randaxt läßt darauf schließen, das Ensen schon in keltischer Zeit besiedelt war.

 1224 wurde Ensen zum erstem Mal urkundlich erwähnt. Im Mittelalter wurde eine so genannte Marktschiffahrt nach Köln betrieben. Auch wurde in größerem Umfang von der Fischerei gelebt (hauptsächlich Aal und Maifisch). 1905-1908 wurde das Alexianer-Krankenhaus gebaut. Die landwirtschaftlich Fläche wurde durch die Anlage des Rangierbahnhofs Gremberg stark eingeschränkt. Zudem war das Wachstum der Orte nach Osten somit begrenzt. 1797 hatte Ensen 46 Feuerstellen mit 160 Einwohnern, 4 Pferden und 10 Stück Rindvieh. Dazu gehörten 850 Morgen Ackerland. 1997 (also genau 200 Jahre später) hatte Ensen 6.378 Einwohner in 3.033 Wohnungen und 2.654 PKW's.

 1224 wird eine Kirche zu Ensen erwähnt (damals noch zu Niederzündorf gehörig). 1322 wird eine Bruderschaft des heiligen Laurentius bezeugt, die bis zum 18. Jahrhundert bestand. Im späten Mittelalter löste sich Ensen von der Pfarre Niederzündorf, denn um 1500 wird "Ensener Kirchenland" bezeugt. Danach konnte die Pfarre Ensen aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr alleine exestieren und fiel an Niederzündorf zurück. Im 17. Jahrhundert dann ein heftiger Streit (jahrzehntelange Prozesse) um die Wiederherstellung der Ensener Pfarre. Seit 1773 dann endlich wieder selbstständige Pfarre. Kurz danach bau einer barocken Kirche, die 1894 von der jetztigen Kirche St.Laurentius abgelöst wurde.

Das Wappen

Wappen von Ensen-Westhoven

  Ensen und Westhoven haben zusammen ein eigenens Wappen. Die Beschreibung, die Herkunft und die genaue Bedeutung des Wappens ist auf der Webseite der Bürgervereinigung Ensen-Westhoven zu finden.

Der Name

 Der Name Ensen wird als "an-isa" gedeutet. Der keltische Name für "fließendes Wasser".


Geschichte

Was passiert, wenn ein hungriger Wolf auf ein unbekümmertes Schaf trifft? Wolf ersinnt eine List: Wie wäre es mit einer unvergesslichen Schlittenfahrt? Schaf zögert keine Sekunde, für Ausflüge ist es immer zu begeistern. Aber es kommt völlig anders, als Wolf sich das vorgestellt hatte: Gemeinsam versuchen sie, Fische zu fangen, üben Seilspringen, singen und stampfen - bis das Eis bricht und Wolf im kalten See versinkt.

Als er schließlich nach wilden Fieberträumen zu Hause in seinem eigenen Bett erwacht, weiß er, was ein Freund ist. Denn Schaf hat ihn heimgebracht, gewärmt und zugedeckt. Sich so liebevoll um ihn gekümmert, dass ihm ganz warm ums Herz wird. Und so schickt Wolf den Freund schweren Herzens zurück zu seinem eigenen Haus. Dorthin, wo er sicher ist vor hungrigen Kerlen wie ihm. Denn Freunden kann man nichts zu Leide tun.

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Der Tischtennisverein Tischtennisvereinigung Grün-Weiß 1928 Porz-Eil e. V. wurde 1928 gegründet und gehört damit zu den ältesten Tischtennisvereinen in Nordrhein-Westfalen.
Infos:

Fläche 16,2 qkm
Einwohner 8.849 (31.Dezember.2008)
Bevölkerungsdichte je qkm 545 Einwohner
zu Köln gehörig seit 1.1.1975