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Karl Heinz Pütz ist tot

Karl Heinz Pütz, Sprecher der AG Arsch Huh ist tot. Laut der Onlineausgabe des Express ist der 58-jährige am Freitagabend im Ehrenfelder St. Franziskus-Hospital gestorben. Er hatte noch im vergangenen Monat Widerstand gegen die geplante Umsetzung der Archäologischen Zone angekündigt. Zur Behandlung einer bakteriellen Infektion war er ins Krankenhaus gegangen. Nach fünf Tagen im Koma ist er am Freitagabend gestorben.
So war am 3. Januar im KStA zu lesen, dass er durchaus kämpferisch gestimmt war und eine politische Auseinandersetzung gesucht het. Ganz nach dem Motto des letzten von ihm organisierten Arsch Huh Konzertes Ende letzten Jahres.
"Köln befinde sich in einer schweren Finanzkrise, die Stadt dürfe sich solche Prestigevorhaben nicht länger leisten, sagt Peters. Der Gründer und Vorsitzende der Partei der Nichtwähler steht nicht allein mit seiner Forderung nach einer Planungspause. Hörbuch-Verleger Karl-Heinz Pütz, der Sprecher der AG Arsch Huh, spricht sich für einen Aufschub aus, ebenso Frank Deja von der Bürgerplattform „Köln kann auch anders“, die nach dem Einsturz des Historischen Archivs gegründet worden ist. „Ich habe keine Lust auf eine kulturell noch so gut geschmückte Stadt, wenn die sozialen Verhältnisse nicht im Lot stehen“, sagt Pütz mit Blick auf die drohenden Millionenkürzungen im Sozialhaushalt."
Der Karl Heinz Pütz war auch im Rat der Stadt Köln für die SPD und im Besten Sinne ein ehrlicher kölscher Sozialdemokrat, der weit entfernt, links und sozial von der Berliner Parteizentrale verortet ist.
Rede von Wilfried Schmickler bei der Arsch Huh Kundgebung 2012
 

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